Dieses Mal als Tryptychon nebeninander: "Verlorene Jugend auf der Suche nach Zukunft" in der Werkschau des Kunstverein Ebersberg
Dieses Mal als Tryptychon nebeninander: Verlorene Jugend auf der Suche nach Zukunft

Die diesjährige Mitgliederausstellung des Kunstvereins Ebersberg stand unter dem Motto „…Einander“.  Eine gute Gelegenheit, meine „Augen“-Bilder im Spätsommer noch einmal der Öffentlichkeit zu präsentieren. Zumal das dreiteilige Werk zu meiner Freude auch in der vorangegangenen Jahresausstellung 2015 einjuriert worden. Bei der diesjährigen Werkschau im Kunstverein hing es im oberen Stockwerk nebeneinander, in der Jahresausstellung war es als Hingucker im Eingangsbereich übereinander gehängt worden. Ich finde, beide Hängungen haben ihren Reiz.

Bei der Jahresausstellung in Ebersberg übereinander, als Hingucker im Eingangsbereich der Ausstellung
Bei der Jahresausstellung in Ebersberg übereinander, als Hingucker im Eingangsbereich der Ausstellung

Ich habe mehrere anerkennende und lobende Worte bekommen. Am schönsten fand ich die zwei Aussagen von Besuchern, dass mein Werk das beste der Ausstellung sei, vor allem auch das einzige mit einem aktuellen Bezug. Etwas mokiert hat sich hingegen Rita Baedeker von der Süddeutschen Zeitung. Sie schrieb in ihrem Artikel über die Mitgliederausstellung:

In diese Themengruppe Konkretes und Aktuelles passt auch die Arbeit von Thomas Hümmler, bestehend aus Fotografien von Augenpaaren junger Männer aus aller Welt. Etwas seltsam daran ist nur, dass diese schon einmal bei einer Mitgliederausstellung gezeigt wurden.

Das stimmt nicht. Hätte Baedeker richtig recherchiert, wäre ihr der Unterschied zwischen Mitgliederausstellung und jurierter Jahresausstellung aufgefallen. Und ganz abgesehen davon gibt es Werke, die man nicht oft genug zeigen kann.

Neuer Platz für die „Verlorene Jugend“

Inzwischen hat mein Werk seinen neuen Platz gefunden. Es hängt in den Räumen der Münchener IG – InitiativGruppe Interkulturelle Begegnung und Bildung e.V. – einem Verein, der seit über 40 Jahren Sprachunterricht für Flüchtlinge und Migranten anbietet. Wer es in dem Standort in der Arnulfstraße 197 nicht sehen kann,  dem möchte ich meine Online-Ausstellung „Nur einen Augenblick“ ans Herz legen. Dort findet ihr viele der Fotos und mehr – jeweils ergänzt mit nachdenkenswerten Texten und zusätzlichen Links zum Weiterlesen.

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