Zur Zeit wird gefiltert nach: netbook
Filter zurücksetzen
Ubuntu 10.10 mit kleinen Macken

- Sieht zuverlässig aus, zeigt aber während des Updates einige Macken
Im Großen und Ganzen hat das Update von der Version 10.04 auf 10.10 funktioniert. Auf dem Server gab es lediglich zwei kleinere Ärgernisse. Hylafax-Client und -Server mussten gelöscht und neu installiert werden. Außerdem fehlte der Eintrag für den Nameserver in der /etc/resolv.conf mit der Folge, dass Web-Adressen nicht gefunden wurden.
Auch das Netbook wollte nicht ganz fehlerfrei updaten. Zwischendrin blieb das Gerät hängen und konnte nur per Aus-/An-Schalter reanimiert werden. Anschließend war Konsole mit apt-get und dpkg angesagt.
Fazit: Nicht ohne Murren, nichts für Anfänger.
Netbook Launcher: Reihenfolge der Favoriten ändern

- Das Programm Netbook Launcher mit geöffnetem »Favoriten«-Menü
In den Favoriten des Netbook Launchers (Standard-Oberfläche der Ubuntu Netbook Edition) werden die Programme oder Web-Adressen so abgelegt, wie Sie kommen. Möchten sie die Reihenfolge ändern, editieren Sie die Datei ».gconf/apps/netbook-launcher/favorites/\%gconf.xml« in Ihrem Homeverzeichnis. Diese hat eine HMTL-ähnliche Syntax, die Einträge sind als Liste aufgebaut. Von Ihnen hinzugefügte haben als sogenannten stringvalue entweder »app« für Anwendung oder »uri« für eine Webadresse. Wenn Sie Einträge vertauschen, verschieben Sie am besten jeweils die Blöcke, die mit <li type="string"> beginnen und mit </li> enden. Anschließend sollten Sie sich einmal ab- und wieder anmelden. So werden die Änderungen wirksam.
Das Net(t)book ist da

- Gleiche Breite, etwa gleiche Höhe, aber fast fünf Zentimeter schmaler: Samsung N200 auf Toshiba Portégé 3940 CT
Seit zwei Tagen ist das Netbook da: ein Samsung N220. Gekauft habe ich es hauptsächlich wegen des Displays, der Akkulaufzeit und der Bauhöhe – und weil ich es für Tests benötige. Es löst das in die Jahre gekommene Toshiba Portégé 3490CT ab; das Subnotebook darf in den wohl verdienten Ruhestand.
Erster Eindruck des Netbooks: Die Tastatur ist genauso groß (klein) wie die des Subnotebooks. Das Display hat nur 1024x600 statt 1024x768 Bildpunkte. Daher ist es auch entsprechend kleiner und leichter: Das Samsung wiegt 1327 Gramm und ist damit etwas leichter als das Subnotebook (1460 Gramm).
Zweiter Eindruck: viel zu viel Werbung in der Kiste. Nach zirka anderthalb bis zwei Stunden Grundinstallation hat es ungefähr die gleiche Zeit gedauert, um den ganzen Schmonz runter zu löschen: 60-Tage-Testversion von Microsoft Office, McAfee-30-Tage-Version, Windows Live, Phoenix-FailSafe-Testversion, Oberon-Spiele und ein paar andere Dinge. Microsoft Works bleibt drauf, vielleicht kommt irgendwann noch ein OpenOffice hinzu – vermutlich aber eher nicht, denn Ubuntu Netbook Edition wartet schon auf die Installation.
Kein Netbook von Aldi!
Zur CeBit verkauft Aldi mit Hoflieferant Medion seit Jahren einen Computer, und seit der Zeit wird das Gerät jedes Mal – zumeist exklusiv – in Computerbild „getestet“. So auch dieses Mal das Medion Akoya E1222. Schon die Subhead macht ganz zittrig: „Seit 4. März 2010 gibt es bei Aldi ein Mini-Notebook zum Mini-Preis von 299 Euro: das Medion Akoya E1222. Ob der kleine Laptop mit Akku-Laufzeit, Leistung und Ausstattung ganz groß rauskommt, verrät der COMPUTER BILD-Test.“
Abgesehen davon, dass der Test nichts verrät, was nicht schon bekannt ist, kommt Computerbild zum Fazit: Das Aldi-Netbook „ist klein, leicht und damit ideal für den Einsatz unterwegs. Lob verdienen auch die lange Akku-Laufzeit und die gute Ausstattung mit 250-Gigabyte-Festplatte und Bluetooth. Für 299 Euro ist das Gerät ein echtes Schnäppchen“. Die Journaille lobt und hudelt.
Das Gerät misst 26,7x4,9x18 Zentimeter, ist damit ziemlich hoch. Der Akku mit 4.400 mAh hält die Akku-Laufzeit in Grenzen. Und: 250-GByte-Platte ist inzwischen Standard bei Netbooks.
War noch was? Ach ja: „Bildschirm mit Hochglanz-Oberfläche. Dank der kontrastreichen Darstellung sind die Spiegelungen nicht so lästig wie bei anderen Geräten“, schreibt die Hamburger Gazette. Messwerte zur kontrastreichen Darstellung fehlen.
Ein paar Tage hatte ich mit dem Gedanken gespielt, aber nein: Ich kaufe kein Aldi-Netbook. Dagegen spricht die geringe Akkuleistung, das spiegelnde Glare-Display und die ziemliche Bauhöhe. Sollen die andern das „echte Schnäppchen“ schnappen, ich nicht.
Nachtrag von heute Nachmittag:
War eben im Aldi, die Netbooks waren alle schon weg. Mein Fazit: Computerbild macht Leute wild.

