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Icons für Wacom Intuos 4
Wacom-Tabletts werden dank Kernelmodul unter Linux problemlos erkannt. Allerdings fehlt noch einiges, damit sie ähnlich wie unter Windows arbeiten: zum Beispiel Icons, die die Tastenbelegung der Express-Keys anzeigen. Dazu sind zwei Programme notwendig: einerseits xsetwacom, mit dem die Grafiktabletts eingestellt werden, und wacom-intuos4-led. Mithilfe dieser Programme, ein paar Icons und folgendem Skript GIMP-setup.sh funktionieren die Express-Keys sehr fein in Gimp:
### SCHNIPP ###
#!/bin/bash
# 2013 by Thomas Hümmler
DEVICE="Wacom Intuos4 6x9"
STYLUS="$DEVICE stylus"
ERASER="$DEVICE eraser"
CURSOR="$DEVICE cursor"
PAD="$DEVICE pad"
## Stylus
## Eraser
## Pad
## Buttons-Reihenfolge von oben nach unten
# Button 2
# Button 3
# Button 8
# Button 9
# Button 1 ist die mittlere Wechseltaste des Touchrings
# AbsWheelDown + AbsWheelUp sind für den äußeren Ring
# Button 10
# Button 11
# Button 12
# Button 13
# Button 4 für AbsWheel2Up, StripLeftUp, StripRightUp, RelWheelDown
# Button 5 für AbsWheel2Down, StripLeftDown, StripRightDown, RelWheelUp
# Path to the tablet config application
LEDCMD=./intuos4-led-0.003/src/intuos4-led-config
IMAGEPATH=./intuos4-led-0.003/icons/icon-
FORMAT=.png
sudo modprobe -r wacom
sudo $LEDCMD --button 1 --image "$IMAGEPATH"farbwerte"$FORMAT"
sudo $LEDCMD --button 2 --image "$IMAGEPATH"pinsel"$FORMAT"
sudo $LEDCMD --button 3 --image "$IMAGEPATH"sprühen"$FORMAT"
sudo $LEDCMD --button 4 --image "$IMAGEPATH"käfigtransformation"$FORMAT"
sudo $LEDCMD --button 5 --image "$IMAGEPATH"klonen"$FORMAT"
sudo $LEDCMD --button 6 --image "$IMAGEPATH"heilen"$FORMAT"
sudo $LEDCMD --button 7 --image "$IMAGEPATH"stift"$FORMAT"
sudo $LEDCMD --button 8 --image "$IMAGEPATH"zurück"$FORMAT"
sudo modprobe wacom
sleep 1
xsetwacom set "$PAD" Button 2 "key +alt w -alt f w" # Farbwerte
xsetwacom set "$PAD" Button 3 "key p" # Pinsel
xsetwacom set "$PAD" Button 8 "key a" # Airbrush
xsetwacom set "$PAD" Button 9 "key shift g" # Auswahl
xsetwacom set "$PAD" Button 1 "key 1" # Zoom auf 100%
xsetwacom set "$PAD" AbsWheelDown "key minus" # Zoom out
xsetwacom set "$PAD" AbsWheelUp "key plus" # Zoom in
xsetwacom set "$PAD" Button 10 "key c" #
xsetwacom set "$PAD" Button 11 "key h" #
xsetwacom set "$PAD" Button 12 "key n" # Stift
xsetwacom set "$PAD" Button 13 "key control z" #
### SCHNAPP ###
Das Skript muss ausführbar sein. Für das Entladen und Laden des Wacom-Kernelmoduls benötigt man das root-Passwort (bzw. das sudo-Passwort in Ubuntu).
Ein Nagel für Scid
Wer mit Scid per E-Mail Fernschach spielen will, braucht eventuell das Programm nail. Das gibt es unter dem Namen allerdings nicht mehr, es heißt jetzt Heirloom mailx. Unter Ubuntu installiert man das Paket mit »sudo apt-get install heirloom-mailx«. Anschließend funktioniert der Befehl »Spielen » Fernschach » Zug per eMail senden«. Die Partienotation wird dann als PGN-Datei im Fernschach-Postausgangsordner gespeichert.
Anstelle von nail kann man aber auch ein anderes Mail-Programm wie etwa Thunderbird nutzen. Wird das unter »Spielen » Fernschach » Einstellungen« als E-Mail-Programm festgelegt (der Eintrag lautet »/usr/bin/thunderbird«), wird nach dem Senden des Zugs von Thunderbird sogleich eine neue Nachricht erzeugt mit der FEN- und der PGN-Notation.
Heute schon gescroogelt?

- Gegen Sammelwut: Suchen mit Scroogle
Google Chrome ist schnell, schreiben viele Kollegen. Das kann ich nicht durchgängig bestätigen. Ich mag den Browser nicht sonderlich: Manche Seiten werden gar nicht aufgebaut (mein Gestern-gings-noch-Beispiel: http:www.schachbund.de), andere nur schleppend. RSS-Feeds kann das Teil überhaupt nicht vernünftig anzeigen. Es tauscht auch relativ viele Daten mit Google aus.
Warum ich trotzdem den Google-Browser verwende? Auf dem Netbook ist mehr Ansichtsfläche nach Abschalten der Titelleiste und Einschalten der Kompaktränder. Der Datensammelleidenschaft kann man mit Scroogle einen Riegel vorschieben: »Chromium anpassen » Optionen » Grundeinstellungen » Standardsuche verwalten » Hinzufügen«. Die Daten der neuen Suchmaschine:
- Name: Scroogle
- Suchkürzel: google
- URL: https://ssl.scroogle.org/cgi-bin/nbbwssl.cgi?Gw=%s
Das Suckürzel dient dazu, dass man nicht aus Versehen bei Google sucht. Dann »Hinzufügen« und anschließend »Als Standard festlegen« und »Schließen«.
Ubuntu 10.10 mit kleinen Macken

- Sieht zuverlässig aus, zeigt aber während des Updates einige Macken
Im Großen und Ganzen hat das Update von der Version 10.04 auf 10.10 funktioniert. Auf dem Server gab es lediglich zwei kleinere Ärgernisse. Hylafax-Client und -Server mussten gelöscht und neu installiert werden. Außerdem fehlte der Eintrag für den Nameserver in der /etc/resolv.conf mit der Folge, dass Web-Adressen nicht gefunden wurden.
Auch das Netbook wollte nicht ganz fehlerfrei updaten. Zwischendrin blieb das Gerät hängen und konnte nur per Aus-/An-Schalter reanimiert werden. Anschließend war Konsole mit apt-get und dpkg angesagt.
Fazit: Nicht ohne Murren, nichts für Anfänger.
Crafty einrichten
Die Schach-Engine Crafty hat verschiedene Einstellmöglichkeiten. Im ersten Schritt sollten Sie Crafty nach der Installation des Ubuntu-Pakets mit Hilfe des Skripts /usr/share/doc/crafty/setup_crafty.sh einrichten. Das Skript erzeugt das versteckte Verzeichnis ~/.crafty und kopiert dort hinein mehrere Dateien wie Hilfe, Buchdateien und Konfigurationsdatei. So geht´s:
cp /usr/share/doc/crafty/setup_crafty.sh .
chmod +x setup_crafty.sh
./setup_crafty.sh
Anschließend sollten Sie die Crafty-Pfade in die ~/.bashrc kopieren, um sie generell nutzen zu können:
cat .crafty/env_settings >> .bashrc
Nach dem Befehl
source ~/.crafty/env_settings
können Sie die Einstellungen bereits in der aktuellen Shell nutzen. Ansonsten stehen diese nach dem nächsten Einloggen zur Verfügung.
Um die Hilfe, die Buchdateien und die anderen Einstellungen verwenden zu können, starten Sie Crafty künftig aus dem dem versteckten Verzeichnis:
cd ~/.crafty
crafty
Übrigens: Wenn Sie Crafty als Analyse-Engine in Scid nutzen, ändern Sie dort den Pfad auf das neu angelegte Crafty-Verzeichnis.